Videoclip: RIVA Streik Trier und Horath – Streikende demonstrieren erfolgreich Stärke

Videoclip: letzter Streiktag der 4. Streikwoche

RIVA Streik Trier und Horath – Streikende demonstrieren erfolgreich Stärke

„Keiner schiebt uns weg!“ als starkes Signal an Claudio RIVA, den CEO  des italienischen RIVA Konzerns, für die Tarifverhandlungen am Montag, den 8.7.2019 zu einer Lösung der Vernunft für einen Tarifvertrag zu kommen.

Am Ende der 4. Streikwoche ließen die Streikenden von RIVA in Trier und Horath mit ihrer Gewerkschaft deutlich die Muskeln spielen: Mit der Aktion keiner schiebt uns weg konnten sie erreichen, dass das deutsche Management des italienischen RIVA Konzerns sich dem Streikbeschluss der IG Metall beugte. In beiden Betrieben arbeitet nach Demonstration vor den Werktoren am Freitag, den 5.7.2019 kein Streikbrecher mehr. Die Unternehmensleitung beschloss daraufhin den Betrieb für den Tag „stillzulegen“ und sich dem „Streikbeschluss der IG Metall zu beugen“ ( Begriff nach Bundesarbeitsgericht).

„Das kann die nächsten 12 Wochen so weitergehen“, so die RIVA Beschäftigten geschlossen bei den Streikposten. „Am Montag, den 8.7.2019, hat das RIVA Direktorium die Chance, den seit 4 Wochen andauernden Arbeitskampf am Verhandlungstisch durch einen vernünftigen Kompromiss mit dem Abschluss eines Tarifvertrages zu beenden“, stellte IG Metall Verhandlungsführer Uwe Zabel auf der Kundgebung vor den Betrieben Horath und Trier fest. „Die Streikenden haben große Sympathie und Solidarität aus der gesamten IG Metall, wir bedanken uns bei allen, die mit Solidaritätsdelegationen und Spenden aus anderen Betrieben aus der Geschäftsstelle Trier, aus Rheinland Pfalz und dem Saarland praktisch, aktiv und persönlich zum Anfassen unterstützt haben.“ Christian Z. Schmitz (1. Bevollmächtigter der GS Trier der IG Metall) freut sich mit den gutgelaunten und hochmotivierten Streikenden in Trier und Horath über die breite Wirkung seines Solidaritätsaufrufs und die aktive Unterstützung der Streikposten aus Betrieben der IG Metall Trier und aus dem IG Metall Bezirk Mitte, insbesondere aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz. „Ich bin sicher die Solidaritätswelle wird noch zunehmen und wir halten dann gemeinsam den harten Arbeitskampf noch wochenlang durch. Bitte spendet weiter aktiv auf das Solidaritätskonto der KAB Trier.“

Kontonummer des Solidaritätskontos:

Empfänger: KAB-Diözesanverband Trier
IBAN: DE83 3706 0193 3002 3590 21 bei der PAX-Bank Trier, BIC: GENODED1PAX.
Verwendungszweck: Soli-Konto Hennigsdorfer

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