Tarifverhandlungen für Brandenburg ohne Ergebnis. Management spielt mit dem Feuer – IG Metall stellt Ultimatum bis 23. Juli

Auch Tarifverhandlungen für Brandenburg heute ohne Ergebnis

Deutsches Management spielt mit dem Feuer

IG Metall stellt Ultimatum bis 23.7.2019

Auch die Tarifverhandlungen für die Übernahme des Abschlusses der ostdeutschen Stahlindustrie für die B.E.S. blieben heute wieder ohne Ergebnis. Trotz lautstarker Proteste der Belegschaft vor dem Verhandlungsraum und dem erfolgreichen Warnstreik bei B.E.S. gemeinsam mit den Streikenden aus Trier und Horath, war die Geschäftsführung wieder nicht in der Lage den Konflikt durch den Abschluss eines Tarifvertrages für B.E.S. zu beenden.

„Wir sind nicht Beschäftigte zweiter Klasse. Daher lassen wir uns auch nicht von der ostdeutschen Stahlindustrie und dem Tarifergebnis abkoppeln. Jetzt müssen alle Beschäftigten Druck von unten machen“, so B.E.S. Betriebsratsvorsitzender Uwe Teßmer. Teßmer ist auch in der in der IG Metall Verhandlungskommission dabei und kann es immer noch nicht fassen, dass die Geschäftsführung mit ihrem Verhalten wider besseren Wissens einen Arbeitskampf auch in Brandenburg provoziert. „Wir haben die Geschäftsführung ultimativ aufgefordert bis zum 23.07.2019 das Tarifergebnis anzuerkennen und ihre Spielchen zu lassen. Es wird ernst. Wir rufen dazu auf, am 23.07.2019, die Verhandlungskommission der IG Metall nach Trier zu begleiten. Dort werden wir gemeinsam mit der Verhandlungskommission der Kollegen aus Trier und Horath letztmalig eine Lösung versuchen.“

Auch Stefanie Jahn – 1. Bevollmächtigte der IG Metall Potsdam-Orienburg und IG Metall Verhandlungsführerin für B.E.S. – ist entschlossen. „Tarifverträge fallen nicht vom Himmel, sondern müssen von den Mitgliedern erstritten werden. Die Uhr tickt. Auch in Brandenburg ist es Fünf vor Zwölf. Aktivierung, Beteiligung und Solidarität ist auch bei uns des Gebot der Stunde. Geschenkt bekommen wir vom RIVA Konzern nichts“

 

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